Überholtspur


Lass locker. Hier gibt es heute nichts mehr zu gewinnen. Tritt einen Schritt zurück. Lass die anderen vorbei; mach das mal wenigstens heute. Du startest heute nicht mehr durch. Aber mach weiter, immer weiter mit dem woran Du glaubst. Deine Ziele sind nicht die von Tausenden, sondern Wünsche eines einzelnen. Daran glauben tust erstmal nur Du und später die, die Du  von Dir überzeugt hast. Du trittst in keine Fußstapfen. Du kannst keinen Schritten folgen. Heute bist Du Deines Weges müde. Umso mehr, da Du die anderen auf der Straße siehst wie sie Dich überholen. Aber das ist ihr Weg. Dein Weg ist mein Dein und weder ich noch Du weißt ob Du da irgendwo das Glück findest. Aber wenn ein Pfad zu Deinem führt, dann Dein eigener.

Foto auf Flickr Mathew Wilkinson

Mars oder Snickers? Das reicht nicht!

Und was sagt Gott dazu?

Überall liegt wer in seiner gedanklichen Hängematte und sucht nach einer Ausrede, um ja nicht selbst das Hirn anmachen zu müssen.
Ich finde, es kann nicht sein, dass in unseren Köpfen ein Leistungsmonster steckt und wir es nicht mal aufwecken. Oft schläft das Ding einfach tagelang da oben in seiner Höhle.
An vielen Tagen kreisen Gedanken nur um: Mars oder Snickers!
Oder: haben die Sport1 aus meinem DVB-T genommen…. das ist aber scheiße, wo kann ich denn jetzt die Snooker WM gucken.
Und dann bewegt sich das Gehirn irgendwann zwischen Fernsehen, der nächsten neuen Hose und  der Frage ob Sky komplett oder doch nur Sport Paket. Und wenn man das dann alles zu Hause hat?

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Entschuldigen Sie: Ignoranz ist scheiße

Ich habe ein Ziel. Einen Grund warum ich das hier mache.  Ich will ein Gefühl und eine Meinung zu dem haben, was ich hier mache. Ich werde nach Hause gehen oder sonst wohin, wo ich mehr oder auch weniger schlafen werde und ich werde das hier finden, gut oder schlecht, vielleicht grandios und himmelhoch jauchzend oder aber absolut ernüchternd. Auf jeden Fall werde ich eine Haltung zu dem Vergangenen haben, wenn auch nicht gleich, dann werde ich so lange meinen schlaflosen Blick an die Decke richten, bis ich eine Haltung gefunden habe zum Gewesenen. Vorher lasse ich mich nicht in Ruhe. Das bin ich mir schuldig. Denn es ist meine Zeit, die ich hier verbringe, dazu keine Haltung zu haben wäre fatal!

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