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In einem drin
… da sieht es manchmal düster aus und manchmal hell. Da findet man nicht immer alles und oft guckt man in sich rein und alles ist irgendwie ungeordnet und durcheinander und man weiß gar nicht wo man anfangen soll mit dem aufräumen. Und dann kommt da von irgendwo ein Lied her oder ein Text oder ein Gedicht oder ein Bild und “BÄNG”!!! Mit einem mal beginnt da irgendwie Ordnung zu wachsen. Irgendwie spiegelt diese Eingebung wider, was da so drinnen los ist und holt es nach draußen: Und draußen kann man sich das eh viel besser ansehen und sortieren.
Dies war die Eingebung heute, hier und jetzt; laut und leise und eindringlich und auf knallharte Weise butterzart und irgendwie ganz schön doll!!!
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An das Leben
Liebes Leben,
ich habe mich seit jeher gefragt, was Du denkst, wenn ich dies oder jenes tue, oder was dieser oder jener denkt, wenn ich dieses oder jenes sage oder denke. Das war oft sehr anstrengend. Im Grunde vermute ich, dass Dich das, was ich hier schreibe, nicht für fünf Mark interessiert und Dir gepflegt am Arsch vorbeigeht, so Du denn einen hast.
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Mein Senf zu Streetview
Nun stelle auch ich mich noch in die Schlange derjenigen, die ihren Senf dazugeben. Ich wünsche, dass meiner weniger schnöde, weniger normal, weniger mittelscharf ist und andere Geschmacksknospen anspricht, als der Alltagssenf, den die gefühlten 700 Blogger und tausend Millionen dreißig Journalisten schon in die Streetview-Debatte eingebracht haben. Die Street View Debatte fördert nur ein Unwohlsein zutage, welches im Grunde weniger speziell Streetview betrifft als vielmehr die grundlegende Datensammel-Gesamtproblematik .Bei der Debatte um sollte es dem Rentner auf der Straße, dem Politiker und dem Journalisten nicht um Häuserfronten oder verpixelte Gesichter gehen. Vielmehr brauchen wir eine Diskussion um das Verständnis für die Digitalisierung unseres gesamten Lebensraumes, um die Verknüpfung von digitaler und tatsächlicher Identität.
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